Zwischen 1799 und 1815 wurden Medaillen von der napoleonischen Herrschaft geschickt als Kommunikationsinstrumente eingesetzt. Sie wurden von den Graveuren der Pariser Münzprägeanstalt für Medaillen geschaffen, darunter insbesondere der Neuenburger Jean-Pierre Droz (1746–1823), und sind von der Antike inspiriert.
Im Vergleich mit den antiken Münzen aus der Sammlung des Museums geben sie Einblick in eine politische Inszenierung. Götter, Helden und antike Bauwerke tragen dazu bei, das Regime als neues Römisches Kaiserreich, Napoleon als würdigen Erben der Cäsaren und Paris als eine neue Ewige Stadt darzustellen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden der Alten Geschichte der Universität Lausanne.
Führungen finden am Samstag, 19. September, 17. Oktober, 14. November und 12. Dezember jeweils um 14 Uhr sowie am Dienstag, 19. Januar, um 12.15 Uhr statt (Dauer: 1 Stunde).
Die Ausstellungen im Kleinformat bieten auf kleinem Raum neue und überraschende Einblicke in die Sammlungen und die zeitgenössische Kunst. Sie finden im Mehrzwecksaal statt, in dem sich das Ruckers-Cembalo befindet.